zur Layoutversion: Schriftgröße
Das neuzeitliche Wolfhagen
Das heutige Mittelzentrum mit rd.14.000 Einwohnern und 11 Stadtteilen auf rund 112 Quadratkilometern ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt und liegt knapp 30 Kilometer westwärts der Großstadt Kassel.
Die A44 ist neben der B 251 die schnellste Verbindung, so dass man in einer knappen halben Stunde im Oberzentrum Kassel ist. Zum VW-Werk Baunatal braucht man gar nur 20 Minuten. Auch ist Wolfhagen mit der Bahn auf der Strecke Kassel-Korbach zu erreichen; mit dem Regionalexpress oder der RegioTram ist das Oberzentrum Kassel vom Wolfhager Bahnhof aus in 30 Minuten erreicht.
Für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung ist deshalb das Oberzentrum Arbeitgeber, aber auch nach Baunatal oder Korbach und das nähere Umfeld streuen die Wolfhager an ihre Arbeitsplätze aus.
Dennoch hat sich das Angebot auch in Wolfhagen infolge der in den letzten Jahren praktizierten aktiven Ansiedlungspolitik im Bereich innovativer und größerer Unternehmen spürbar verbessert.
Trotz des Abzuges der Bundeswehr im Juni 2008 hat sich die Stadt hier gut positioniert.
Die Spanne reicht von allen Schulzweigen einschließlich Berufsschulen über die Außenstelle des Landratsamtes (mit u.a. Bauaufsicht, Kfz.-Zulassung, Sozialamt), dem Kreiskrankenhaus (Hessenklinik Wolfhagen), dem "Seniorenzentrum Wolfhagen" sowie der "Seniorenresidenz Am Teichberg" (Fa. Phönix) als ansprechende Senioreneinrichtungen, insgesamt sieben kommunalen und kirchlichen Kindertagesstätten sowie der Polizeistation bis hin zu größeren Gewerbezweigen und den handwerklichen Klein- und Mittelbetrieben.
Die Infrastruktur der öffentlichen Einrichtungen ist sehr zufriedenstellend, so dass viele Neubürger ein attraktives Angebot an Bauplätzen genutzt haben und weiterhin vorfinden.
Zudem besteht auch ein großflächiges Angebot (ca. 80 ha) an Gewerbeflächen mit Autobahn-Anbindung sowie Gleisanschluss in der zur zivilen Nachnutzung vorgesehenen Pommernkaserne.
Im Zuge der demographischen Entwicklung werden derzeit nachhaltige Maßnahmen geplant und ergriffen (z. Bsp. verstärkte Gewerbeansiedlungen, Schaffung von Standortvorteilen pp.).
Viele kulturelle und sportliche Aktivitäten lassen keine Langeweile aufkommen. Eine gute Gemeinschaft kennzeichnet das gesellschaftliche Leben aus. Wir freuen uns auf weiterhin viele Gäste ...
Besuchen Sie unsere Bildergalerie mit weiteren Wolfhager Ansichten ...
Wolfhagen
die historische Fachwerk- und Märchenstadt der Brüder Grimm lädt ein!
Wo früher fränkische und sächsische Stammesgrenzen, wo unweit Hessen und Westfalen zusammentreffen, liegt zwischen dem Ederfluß im Süden
und der Diemel im Norden die mittelalterliche Fachwerk- und Märchenstadt Wolfhagen.
Die Stadt ist das Mittelzentrum des “Wolfhager Landes”.
Eine Kette von Kegel- und Kuppenbergen in sanft geschwungener Linienführung kennzeichnet die Landschaft, teils von grünen Rasenflächen und Büschen bewachsen und weite Aussicht verheißend, teils bewaldet und von Burgen und Türmen bekrönt. Inmitten dieser reizvollen Landschaft liegt Wolfhagen – erstmals 1231 erwähnt – mit seinem alten Stadtkern auf einem Bergrücken. Wie die Küken um die Glucke, so drängen sich die spitzgiebeligen Fachwerkhäuser rings um die St. Anna Kirche mit ihrem weithin die Stadtsilhouette beherrschenden mächtigen Turm und seinem charakteristischen Helm.
Trotz aller Veränderungen ist das reizvolle Bild einer mittelalterlichen Kleinstadt erhalten geblieben. Viele Bürger haben die Schönheit des Fachwerkhauses wieder entdeckt und ihre Wohn- und Geschäftshäuser im alten Fachwerkstil prachtvoll saniert.
Manche historische Besonderheit gilt es zu entdecken. Die Vergangenheit wird lebendig durch die geschichtlich einzigartige Ausstellung des Brasilienfahrers Hans Staden im Regionalmuseum, die Heilige Elisabeth als Frau des Stadtgründers und durch Ludwig Emil Grimm, der als Soldat in Wolfhagen diente.
Der “Heilige Schützeberg”, das Wasserschloß Elmarshausen oder die Erzählungen von der Weibertreue der Weidelsburg als der größten Burgruine Nordhessens zeugen zudem von einer interessanten historischen Vergangenheit.
Wanderlustigen eröffnet sich eine Wanderlandschaft von Bergkuppen und Wäldern, Tälern und Seen.
Gemütliche Lokale und herzliche Gastfreundschaft laden zum Beispiel im Cafe "Alte Wache" oder im Hotel/Restaurant "Altes Rathaus" am historischen Marktplatz zum Verweilen ein.
Romantik einer Kleinstadt? Ja, es gibt sie offensichtlich doch noch. Man muß nur einen Sinn dafür haben und schon spürt man sie.
Wolfhagen, die historische Fachwerkstadt lädt Sie ein ...
... wir freuen uns auf Ihren Besuch!
| © meteo24.de |